kritiken

Swiss Bordmagazin
Ausgabe 5/2003
Best Of Corporate Publishing 2003

Marcellino´s

Essen
Trinken
Service 
Ambiente
komplette Kritik



7/10
6/10
7/10
7/10

"Sushi- und Sashimi-Erlebnis auf höchstem Niveau." Ja, das wird hier wahrlich geboten. Und so scheuen Algen-und-Reis-Enthusiasten denn auch keine weiten Wege, um wiederzukommen. Die "äußerst sympathische Inhaberin" weiß einfach, was Gastfreundschaft heißt. "Weniger ist mehr" beim Interieur, rot-braune Farbigkeit fürs Gemüt, klassische Musik – ein perfekter Rahmen für die "frischen und feinen Reishappen", die so hübsch daherkommen, dass sie "fast zu schade zum Aufessen" sind.

Spezialitäten / Euro:
Lachs- und Thunfischtatar im Gurkenmantel 10. Sushi 3-5. Yakitori 11. Tofu-Carpaccio 9. Pikanter Fischtopf, am Tisch zubereitet 18. Kushi, marinierte Spießchen 15.

ADAC reisemagazin
BERLIN
Juli/August 2002
“Berliner Sahnehäubchen”
 

“Die Stadt erstrahlt wieder in kulinarischem Glanz, Zwar fordert Spitzenqualität meist Spitzenpreise, doch nicht alles, was schmeckt, ist unerschwinglich. Zehn ganz besondere Restaurants, 50 weitere im beiliegenden City-Guide

Y-Sushi & More

Prenzlauer Berg. Modedesignerin, Goldschmiedin, Malerin - Youngi Jaster lässt sich im Leben nicht gerne festlegen. Ausnahmen gibt es da nur, wenn es der Koreanerin um Qualität geht. Und deswegen mußte den vielen Berufen ein weiterer hinzugefügt werden, als Akt kulinarischer Notwehr:”Ich war mit dem, was in Berlin an Sushi geboten wurde, nicht einverstanden. Das kannte ich von zuhause besser, und so wollte ich es machen.” Gesagt, getan. Immer wieder perfektionierte sie die Reisqualität, neben unbedingter Frische des Fischs die zweite tragende Säule der Sushi-Kultur. “Nicht zu nass darf er sein, nicht zu sauer, nicht zu salzig, nicht zu stark gepresst, jedes Korn muß einzeln zu erkennen sein.” Seit Mitte 2000 konzentriert sich Youngi nun auf ihr Y - sushi & more im Souterrain der Metzer Straße: klein, allerhöchstens 18 Tischplätze, noch einmal zehn an der Sushi-Bar. Keine ganz einfache Aufgabe, weil diese Ecke von Prenzlauer Berg nicht unbedingt Berlins Mittelpunkt ist. Was aber auch wieder Vorteile hat: Unkundige Laufkundschaft findet man hier kaum. Wer kommt, weiß, was er will: Sushi und Sashimi von makelloser Frische. Und für alle, die nicht unbedingt auf rohen Fisch stehen, gibt es eine kleine Karte, die es ebenfalls in sich hat. Auf jeden Fall probieren: Lachs-Teriyaki mit getrockneten Garnelenschwänzen. Auch ganz toll, besonders nach Sushi: Youngis scharfe Fisch- und Fleischtöpfe. Darüber hinaus gilt: Der Gast liegt immer richtig, wenn er die Chefin einfach auftischen läßt.

STECKBRIEF: kleines Restaurant, feine koreanische [japanische sic!] Küche. Sushi und Sashimi von makelloser Frische. Keine Kreditkarten.
PREISE: 3-Gänge Menü 33 €, Bulgogi (23 €) auf Vorbestellung”

 

GastroScout

Essen
Trinken
Service 
Ambiente
Toiletten
komplette Kritik



8/10
7/10
8/10
8/10
8/10

Kleines, sehr einladendes Restaurant im Souterrain, dezent eingerichtet, bei Vorbestellung ist der Tisch komplett eingedeckt (Leinentuch und –servietten), freundlicher Empfang.
Neben dem ausführlichen Sushi-Angebot ist die Karte klein gehalten, schon ein Hinweis darauf, dass hier frisch zubereitet wird. Ungewöhnlich: im Angebot ist auch „Kim Chi“, eine pikante koreanische Spezialität, die - ähnlich wie das deutsche Sauerkraut – durch Vergären von Weißkohl hergestellt wird (als Beilage sehr zu empfehlen!). Auf meine Nachfrage stellt sich heraus, dass die Inhaberin, die sich nebenbei bemerkt fast familiär um die Gäste kümmert, aus Korea stammt.
Die Vorspeisen – ich habe drei der angebotenen vier probiert – sind uneingeschränkt zu empfehlen, wenn auch der karamellisierte Thunfisch der ungeübten Zunge zunächst ungewohnt erscheinen mag.
Mein Hauptinteresse galt jedoch dem Sushi, das ich leider noch zu gut aus den japanischen Communities in Melbourne in Erinnerung habe. Meine Skepsis war unbegründet. Der Fisch absolut frisch, wie es ein Isländer versteht. Der Reis perfekt gesäuert, alles rundherum ein Vergnügen. Man sollte allerdings darauf hinweisen, dass es sich nicht um einen der mittlerweile populären Sushi – Imbisse handelt. Alles wird auf Bestellung zubereitet, braucht also seine Zeit und ist dem naturgemäß schmalen studentischen Geldbeutel nur in Ausnahmefällen zuzumuten. Wer aber gutes Essen zu schätzen weiß und bereit ist, dafür zu bezahlen, der findet hier nicht nur ein faires Preis – Leistungsverhältnis, sondern darüber hinaus exquisite Gaumenfreuden und, wenn er genießen kann, einen lustvollen Abend.
Geschrieben durch GastroScout-ID 1123 am 16.01.02

Berlin Inside
Der Metropolenführer für Fortgeschrittene
Jahrgang 2001
 

“Das Ypsilon ist klein, es gibt nur drei Sechsertische und einen Tresen. Die Atmosphäre ist gleichzeitig intim und diskret wie in einer Lounge. Youngi Jaster ist Künstlerin, Koreanerin und absolut stilsicher. “Sie dürfen die Suppe schlürfen oder mit dem Löffel essen”, lächelt sie, wenn sie das Lacktöpfchen mit einer milden Miso-Brühe vor einem auf einem Bambusgitter platziert. Ansonsten gibt es in ihrem Restaurant Sushi in allen Variationen, zubereitet von einem ebenfalls koreanischen Koch. Auch er “ein Künstler”, sagt die Chefin. Nämlich in der Zubereitung der Fischhäppchen Stück für Stück sind sie absolut perfekt.
Der Reis - bester kalifornischer, weil Japan seit Jahrzehnten keinen Reis exportieren darf - ist genau richtig gesäuert.”

AHGZ - Allgemeine Hotel & Gaststätten Zeitung (03.02. 2001)
im Regionalteil Berlin
 

Geheimtipp im Prenzlberg
“Y suchi & more” bietet modernes Design, Gaumenfreude und Kunst

“Youngi Jaster, Künstlerin aus dem fernen Korea, ist für den Liebhaber
  der fern östlichen Sushi-Spezialitäten schon längst keine Unbekannte
  mehr. Noch im  vergangenen Jahr beriet sie das Hilton am
  Gendarmenmarkt über die delikaten Genüsse aus dem Fernen Osten 
  (AHGZ berichtete).”
“...Das Lokal, halb Bar, halb Restaurant, ist inzwischen zu einem echten
  Geheimtipp in der Berliner Gastrolandschaft geworden.
  Kein Wunder, stellt doch die seit 30 Jahren in Deutschland lebende
  Künstlerin und Designerin höchste Ansprüche auf das im Y
  Dargebotene - sei es aus der Küche, sei es als Kunst. ”
“...Stilvoll geht es im Y zu. Feine Tischdekorationen à la Fernost sind
  hierbei das eine, das andere das von der Künstlerin selbst
  entworfene Geschirr und Besteck...”
“...Zwei Köche hat sie engagiert. Beide sind Landsleute aus Korea
  und verstehen die Zubereitung exzellenter Sushi-Kreationen.”

Tip Berlin - Stadtmagazin (24/2000) - Susann Sitzler
 

NACHGESCHMECKT
Schonzeit vorbei! Neue Lokale in der Küchenbilanz.
Die 100 Tage von Ypsilon

“...ein japanisches Restaurant über dem üblichen Lunch-Niveau”
“...Das Resultat ist ein puristischer Japaner, bei dem einfach alles stimmt.
   Und man möchte nie wieder fort von dort.”